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Mediatoren am Max-Planck-Gymnasium
 Die Mediatoren des Schuljahres 2008/2009
Das Mediatoren Projekt gibt es mittlerweile seit vielen Jahren am MPG. Initiiert von der damaligen Schulpsychologin Doris Volkmer und viele Jahre erfolgreich geführt von Uli Mühling und Ingund Schwarz, hat seit dem Schuljahr 2007/08 Karin Tyroller die Leitung übernommen.
Die Suche nach neuen Streitschlichtern war für sie gar nicht so schwierig: Schüler aus der damaligen 7. Klasse stellten sich so zahlreich zur Verfügung, dass sogar einige abgewiesen werden mussten. Die Erfahrung zeigt aber, dass bei zu vielen Gruppen, das einzelne Team weniger Arbeit hat und deshalb leicht die Motivation verschwinden kann.
Das ist überhaupt ein generelles Problem an unserer Schule: die Beschäftigung der Mediatoren. Entweder es wird tatsächlich wenig gestritten (was bei unserem eher rauen Klima wenig glaubhaft erscheint), oder die Schüler trauen sich nicht, die Mediatoren ihrer Klasse aufzusuchen.
Wir verfolgen das Prinzip der Klassenteams: Immer zwei Mediatoren sind einer Klasse zugeordnet und können so bei Streitfällen vom Klassenlehrer ganz konkret angesprochen, oder im Idealfall von den Streitparteien selbst zu Hilfe gerufen werden. In den vergangenen Jahren waren die Me-diatoren in den Pausen im Mediatorenzimmer in K 24b zu finden. Leider nahmen nur sehr wenige Schüler die Möglichkeit war ihre Streitfälle sofort in der Pause zu schlichten und so schlief dieser Bereitschaftsdienst mit der Zeit auch wieder ein. Das Modell der Klassenmediatoren war auch deshalb wichtig, weil ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut werden konnte und die Hemm-schwelle sich an die Mediatoren zu wenden nicht ganz so hoch liegt.
Es kommt auch vor, dass sich Schüler gleich in der Pause an ihre Mediatoren wenden. Viel häufi-ger jedoch läuft es so ab: Der Lehrer macht Streithanseln aus und bittet sie, ihren Konflikt mit Hilfe der Mediatoren zu lösen. Wenn die Schüler einwilligen (was leider nicht immer der Fall ist), gibt der Lehrer über die verantwortliche Lehrkraft Frau Tyroller Bescheid und sie sucht geeignete Streit-schlichter aus. Diese versuchen dann möglichst schnell einen Termin zu finden
Die Schule besitzt ein kleines, aber feines Mediatorenzimmer, das von den neuen Streitschlichtern während der Projekttage 2008 in schönem Orange gestrichen wurde. Dort finden die Streitgespräche statt, die meistern ca. 30 Minuten dauern. Oftmals treffen sich die Streitparteien 2 Wochen später noch einmal, um zu klären, ob eine Veränderung eingetreten ist.
Die Mediatoren betonen in den Gesprächen immer wieder ihre Neutralität. Sie halten sich zurück und lassen die Streitenden miteinander (nicht gegeneinander) reden (nicht aufeinander einbrüllen).
Die Motivation der Streitschlichter an unserer Schule ist sehr hoch. Sie würden sich gerne viel öfter treffen (ja, gut, auch wegen der Stunden, die ausfallen) und viel mehr Streitgespräche durchführen. Warum bekommen sie nicht mehr Fälle? Wir werden der Sache in den nächsten Wochen und Monaten nachgehen und mit den Unterstufen einen Konflikttag in der Turnhalle durchführen. Es geht wohl nichts ohne Eigenwerbung, denn dass es Konflikte an unserer Schule gibt, erleben wir tagtäglich. Die Klassenteams im Einzelnen:  Isabell und Renata
 Cornelius und Paul
 Nicki , Esen und Maxi
 Sonar und Maxi
 Theresa und Natascha
 Andrea und Anie
 Christoph und Sebastian
 Irma und Francesca (Oberstufe)
Karin Tyroller, seit 2007 verantwortlich für die Mediatoren
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